Süßholz: Ein pflanzlicher Biomodulator für empfindliche, entzündungsanfällige Haut mit Unreinheiten

Veröffentlicht am 20.5.2025
Süßholz: Ein pflanzlicher Biomodulator für empfindliche, entzündungsanfällige Haut mit Unreinheiten

Als bedeutende Heilpflanze in den traditionellen asiatischen und mediterranen Pharmakopöen ist Süßholz (Glycyrrhiza glabra) heute vollständig in moderne kosmetische Strategien integriert – dank seines Reichtums an Wirkstoffen, die gleichzeitig beruhigend, entzündungshemmend, schützend und gegen Unreinheiten wirken.

Die Süßholzwurzel enthält eine Reihe von bioaktiven Verbindungen mit dermatologischer Relevanz. Glycyrrhizin, ein Triterpensaponid, ist wohl die am besten dokumentierte. Es zeigt eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung, vergleichbar mit der von milden Kortikosteroiden, jedoch ohne deren Nebenwirkungen. Es wirkt, indem es die Expression von Schlüsselenzymen der Entzündung wie COX-2 und 5-Lipoxygenase sowie die Produktion von Zytokinen wie TNF-α und IL-6 hemmt.

Süßholz beschränkt sich jedoch nicht nur auf entzündungshemmende Wirkungen. Es ist auch für seine Fähigkeit bekannt, Hyperpigmentierung zu reduzieren. Diese aufhellende Kraft ist im Wesentlichen auf Glabridin zurückzuführen, ein Isoflavon, das natürlich in der Wurzel vorkommt. Im Gegensatz zu anderen aggressiveren Depigmentierungsmitteln hemmt Glabridin nicht die Zellproliferation, sondern wirkt spezifisch auf das Enzym Tyrosinase und reduziert die Melaninsynthese an der Quelle, ohne andere Zellfunktionen zu beeinträchtigen.

Süßholz enthält außerdem Flavonoide und Phenolsäuren, die seine antioxidative Wirkung ergänzen. Diese Verbindungen neutralisieren reaktive Sauerstoffspezies und schützen dermale Strukturen wie Kollagen und Zellmembranen, und tragen so dazu bei, die durch Umweltfaktoren ausgelöste Hautalterung zu verlangsamen.

Wenn es in fortschrittliche kosmetische Technologien integriert wird, wie sie in den SPCG®-Formeln von Selkeys® entwickelt wurden, entfaltet Süßholz seine vollständige Vielseitigkeit. Dank einer schonenden Vektorisierung, einer optimierten Durchlässigkeit der Hornschicht und einer Synergie mit anderen physio-mimetischen Wirkstoffen kann es die tiefen Epidermisschichten erreichen, wo es effektiv auf Keratinozyten und Melanozyten wirkt.

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